22. Feb. 2021 - 24. Apr. 2021

Rahel Zoë Buschor &  HongSoo Kim

Bewegungskünstlerin (CH) und Schauspieler, Regisseur (KOR)

In einem Zeitalter der schier unbegrenzten Möglichkeiten - was hält dich davon ab, diese zu leben? Das aktuelle Projekt «Lost & Found» des Künstlerduos ist eine Studie über den modernen Menschen. Mit Humor und kindlicher Naivität begeben sich zwei Wesen auf den Weg, all das Unbegrenzte zu entdecken: das unverschämte Lachen, das Verträumte der Kindheit, die grenzenlose Freude, die stundenlangen Minuten, die tragenden Flügel, die Zuversicht, das Glück.

HongSoo und Rahel experimentieren mit einer möglichen neuen Bewegungssprache. Sie erforschen Innovation auf verschiedenen Ebenen: Körper im Raum, Bewegung und Ausdruck, Spielfläche. Und – sie suchen nach einem System, welches Kulturen übergreifend Sinn und adäquaten persönlichen künstlerischen Ausdruck aufzeigt. Die Arbeit des Duos wurde 2020 mit einem Förderbeitrag des Kanton Thurgaus unterstützt.

15. Jan. 2021 - 15. Apr. 2021

Jessie Marino

Komponistin, Performerin aus den USA

Jessie Marino ist Komponistin, Performerin und Medienkünstlerin aus New York. In ihrer Arbeit untersucht sie Wiederholungen in alltäglichen Aktivitäten, ritualhafte Absurditäten und sie deckt nostalgische Technologien auf. Jessies Werke beinhalten Sound, Video, physische Bewegungen, Licht und Theater. Diese Elemente werden in eine zeitlich organisierte Struktur gebracht, zu einer bruchstückartigen Geschichte verbunden oder in einen musikalischen Rahmen gesteckt. In vielen ihrer interdisziplinären Kompositionen vermeidet sie ein konventionelles Instrumentarium. In der Partitur legt sie fest, wie die Musiker ihren Körper benützen sollen, mit festgelegten Gesten, Gesichtsausdrücken und alltäglichen Bewegungen. Dies als Alternative und als Zusatz zum musikalischen Sound. Ihre Arbeit fokussiert darauf,  wie Menschen in einem performativen Zeitrahmen mit ihrem Körper kommunizieren, und sie zeigt die Musikalität auf, welche hinter unseren tagtäglichen Gesten und Zeichen steckt, welche wir bewusst oder unbewusst darbieten.
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15. Jan. 2021 - 15. Apr. 2021

Manuel  Pessoa de Lima

Komponist aus Brasilien

Manuel Pessoa de Lima ist ein brasilianischer Komponist und Performer. Er arbeitet mit der Farbe Rot, interessiert sich für das Thema Versagen und schafft ortsspezifische Performances mit konfessionellen Elementen. Derzeit in Berlin ansässig, entwickelt er Solo-Performances mit Sprache, Ton, Video und Rotlicht. Dabei benutzt Lima häufig Ironie, um den Begriff der Hochkultur und den Habitus des traditionellen Konzertumfelds zu destabilisieren. Die Auseinandersetzung mit dem Scheitern vertiefte er in seinem jüngsten Soloprojekt The Failed Pianist, das beim Send-Receive Festival (Kanada) und beim Sommerfest in Akademie Schloss Solitude präsentiert wurde. Er promovierte im Performer-Composer Programm des California Institute of the Arts (CalArts).

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