01. Sep. 2018 - 30. Nov. 2018

Felix Oehmann

Bildender Künstler aus Deutschland

In seiner Auseinandersetzung mit Skulptur beschäftigt sich Felix Oehmann mit der Frage, was den Menschen bis heute dazu antreibt sich seiner Selbst in plastischer Form zu vergewissern. Anhand des direkten Zugriffs auf die Beschaffenheiten der Wirklichkeit, werden persönliche Humorauffassungen des Alltäglichen sichtbar gemacht. Durch den experimentellen Umgang mit verschiedenen Materialien, versucht der Bildhauer Gegesätzliches zu vereinen - Skulptur als Gleichzeitigkeit der inneren Vorstellungskraft, im Balanceakt des Einklangs mit den äußeren Bedingungen. Oehmann's Skulpturen sind zur Form gesteigerte innere Welten, die rein über die körperliche Erfahrung mit ihnen kommunizieren.

Felix Oehmann ist 1985 in Heidelberg geboren, er lebt und arbeitet in Berlin. 

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01. Sep. 2018 - 30. Nov. 2018

Sasha  Kurmaz

Bildender Künstler aus der Ukraine

Der multidisziplinäre Künstler, Aktivist und Poet Sasha Kurmaz ist 1986 in Kiev geboren. Dort wurde er an der nationalen Kunstakademie ausgebildet und lebt und arbeitet dort auch heute vorwiegend im Bereich Fotografie, Video und öffentliche performative Interventionen.

Seine künstlerische Laufbahn hat Kurmaz mit Graffitis begonnen. Auch wenn er seine Technik mit der Zeit anpasste, so bewegt er sich künstlerisch immer noch vorwiegend im öffentlichen Raum. Häuftig sind Werbeplakate Ausgangspunkt seiner Kunst, welche er kritisch und humorvoll verfremdet. 

Kurmaz hat schon viele Preise für seine Kunst erhalten und konnste seine Werke in Galerien und Museen ausstellen in Deutschland, der Schweiz und Österreich, in Russland, der Ukraine und in Grossbritanien und er publizierte seine fotografischen Arbeiten in namhaften Magazinen. 

Zusammen mit Artist in Residence Felix Oehmann stellt Sasha Kurmaz vom 27. Oktober bis 2. Dezember 2018 in den oxyd Kunsträumen in Winterthur aus.  

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01. Sep. 2018 - 30. Sep. 2018

Simone Schönett

Autorin aus Österreich

Simone Schönett, geboren 1972, schreibt Prosa, Lyrik sowie dramatische Texte und macht in ihrem Werk immer wieder auf die Situation von Minderheiten aufmerksam. Im September 2018 ist sie auf Einladung des AdS (Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz) in der Villa Sträuli als Artist in Residence zu Gast.

»Andere Akkorde« heißt der neue Roman von Simone Schönett, der Fiktion, reale Ereignisse und utopische Elemente miteinander verwebt, von Europas größter Minderheit, den Roma, erzählt unddarüber hinaus Fragen aufwirft wie: Was ist ein Staat? Wie entsteht eine Gemeinschaft? Weshalb sind Roma, die seit rund tausend Jahren in ganz Europa leben, über viel »transnationale Erfahrung« verfügen, nie Kriege geführt oder ein Land für sich beansprucht haben, vielmehr zu einem großen Teil in die verschiedenen nationalen Gesellschaften integriert sind, noch immer Diskriminierung, Vertreibung und Gewalt ausgesetzt?

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